Was macht das Green.AI BW?
Green.AI BW bringt reale Herausforderungen aus Wirtschaft, Kommunen und GreenTech mit passenden Technologie- und Forschungspartnern zusammen. Die zentrale Frage ist, wie Künstliche Intelligenz und digitale Technologien dazu beitragen können, Ressourcen effizienter einzusetzen, Kreisläufe zu schließen und nachhaltiger zu wirtschaften. Ziel ist es, innovative Ideen nicht nur zu diskutieren, sondern innerhalb kurzer Zeit praktisch zu erproben.
Im Mittelpunkt stehen fünf Innovation Challenges aus den Bereichen Resource & Material Intelligence, Circular Data & Product Intelligence, GreenTech Robotics, Bioeconomy & Secondary Resources sowie Sustainable AI.
In sogenannten Green Impact Sprints entwickeln Tandems aus Anwender- und Technologiepartnern konkrete Minimum Viable Products (MVPs). So entstehen innerhalb weniger Monate erste funktionsfähige Lösungen, deren Potenzial für Ressourceneffizienz, Klimaschutz und nachhaltige Wertschöpfung unmittelbar erprobt werden kann.
Welche Rolle hat das DIZ in Green.AI BW?
Das DIZ unterstützt die SICOS BW GmbH im Auftrag bei der Konzeption, Ausgestaltung und Durchführung der Green.AI BW Innovation Challenges.
Dabei bringen wir insbesondere unsere Erfahrung in der Entwicklung und Umsetzung von Innovationsprogrammen sowie unser Netzwerk aus Unternehmen, Start-ups, Forschung und KI-Ökosystemen ein.
Unsere Aufgaben umfassen unter anderem die Konzeption der Innovation Challenges, die Ausgestaltung der Formate und Prozesse, die Ansprache und Aktivierung geeigneter Akteure sowie die Begleitung der Durchführung und des Transfers.
Ein besonderer Fokus liegt darauf, konkrete Herausforderungen aus Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen mit passenden Technologiepartnern zusammenzubringen und aus ersten Ideen umsetzbare Innovationsprojekte zu entwickeln.
Damit unterstützt das DIZ SICOS BW dabei, aus Green.AI BW ein praxisnahes Innovationsformat zu machen, das KI-Kompetenz, GreenTech und konkrete Anwenderbedarfe miteinander verbindet.
Green.AI BW richtet sich an Tandems aus einem Anwenderpartner und einem Technologiepartner aus Baden-Württemberg.
Der Anwenderpartner bringt eine konkrete Herausforderung, den Anwendungskontext sowie beispielsweise Daten oder Zugang zu Prozessen und Anlagen ein. Der Technologiepartner bringt die notwendige KI-, Daten-, Simulations-, HPC- oder Technologiekompetenz mit und entwickelt gemeinsam mit dem Anwender einen Lösungsansatz.
Für insgesamt fünf ausgewählte Challenges stehen jeweils bis zu 8.000 Euro zur Verfügung. Die ausgewählten Teams setzen ihre Ideen anschließend in einem kompakten Green Impact Sprint um und entwickeln einen ersten funktionsfähigen Prototypen beziehungsweise MVP.
Die Ergebnisse werden abschließend im Rahmen eines Demo Days präsentiert. Ziel ist es, erfolgreiche Ansätze anschließend in einen Pilotbetrieb, eine Weiterentwicklung oder eine Anschlussförderung zu überführen.
Wie wird das Projekt finanziert?
Green.AI BW wird vom Umweltministerium Baden-Württemberg finanziert. Die SICOS BW GmbH ist Zuwendungsempfängerin und stellt ausgewählten Challenge-Teams die Fördermittel als zweckgebundenen Zuschuss zur Verfügung.
Das DIZ begleitet die Green.AI BW Challenges im Auftrag der SICOS BW GmbH und unterstützt insbesondere bei Konzeption, Umsetzung, Vernetzung und Transfer.
Weitere Neuigkeiten
In unseren Neuigkeiten berichten wir regelmäßig über die Aktivitäten in unseren Projekten.